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Nordostdeutsche Meisterschaft der U16 männlich
Am 10.April 2011 hieß es für die Vertreter des Nordostverbandes die letzten Teilnehmer für die Deutsche Meisterschaft der U16 zu bestimmen. Da diese im Mai 2011 vom Berlin-Marzahner gemeinsam mit dem Berliner TSC in Berlin ausgerichtet wird, wäre eine Berliner Teilnahme natürlich schön.

Halle an der Saale war der Austragungsort und der USV Halle gab sich bei der Ausrichtung große Mühe. Dass diese Altersklasse in der Vergangenheit von Berliner Teams dominiert wurde, zeigt ein Blick auf die Statistik der Deutschen U16-Meisterschaft der letzten zehn Jahre. Eine Berliner Mannschaft (manchmal sogar zwei) stand insgesamt sieben mal im Finale und konnte davon sechs mal den Deutschen Meistertitel erringen. Einmal gelang es dem SCC und sage und schreibe fünf mal gewann der Berliner TSC die Goldmedaille. Sollte sich diese Berliner Dominanz auch diesmal wiederholen?

Man konnte jedenfalls gespannt sein, denn bei einigen Vorbereitungsturnieren machten auch andere Mannschaften, wie Netzhoppers Königswusterhausen auf sich aufmerksam.

Die Auslosung ergab folgende Konstellation.


Gruppe A: SCC, VC Angermünde und USV Halle

Gruppe B: Berliner TSC, Netzhoppers KW und SV Dessau 96


In der Gruppe A setzte sich der SCC mit zwei 2:0-Siegen, wenn auch nicht immer deutlich, am Ende jedoch souverän vor Halle und Angermünde durch. Gruppe B war da schon etwas interessanter. Mit jeweils einem deutlichen Sieg gegen Dessau ging es im letzten Gruppenspiel für die beiden Teams TSC und KW um den Gruppensieg und das damit verbundene „leichtere“ Halbfinale. Mit dem Jugendnationalspieler Paul Beisert und zwei weiteren sehr guten Spielern war KW nicht nur als Tourist angereist. Hinzu kam der Fakt, dass diese Mannschaft bislang noch gegen keine Deutsche Mannschaft verloren hatte. Beim TSC spielten neben dem Jugendnationalspieler und Leistungsträger Michael Schäfer ausschließlich Spieler des Jahrgangs 97/98, welche im letzten Jahr noch auf dem Viererfeld standen und dort die Bronzemedaille bei der U14 Deutschen Meisterschaft gewinnen konnten. So war vorher unklar, wo sich die junge Mannschaft einzuordnen hatte. Der erste Satz verlief sehr gut für die TSC-Jungs von Trainer Mirko Heine. Ein guter Start und gute Aktionen im Angriff und Aufschlag führten zu einer schnellen Führung und dem verdienten Satzgewinn. Hinzu kam eine deutlich verunsicherte KW-Mannschaft, die sicherlich von der starken Leistung etwas überrascht war. Im zweiten Satz erhöhten die drei besten KW-Spieler ihren Aufschlagdruck und wurden mit einer ebenso schnellen wie hohen Führung belohnt. Trotz zwischenzeitiger Leistungssteigerung konnte dieser Rückstand nicht mehr aufgeholt werden, was den Tiebreak für beide Teams bedeutete. Ein weiterer Blick in die Statistik zeigt, dass Tiebreak-Spiele bei TSC-Spielern keine Angst hervorrufen, denn fast alle dritten Sätze wurden in der Vergangenheit gewonnen. Mit diesem Wissen startete die Mannschaft selbstbewusst und ohne zu zögern und gewann am Ende verdient mit 2:1. Die Halbfinalpaarungen hießen also TSC vs. Halle und KW vs. SCC.

Das Spiel gegen Halle war spannender als erwartet. Um ihn zu schonen, wurde Michael Schäfer auf der Bank gelassen und man wechselte auf das 4:2-System, da kein adäquater Diagonalspieler mit an Bord war. Trotz eines enormen Leistungsabfalls konnte man den ersten Satz noch gewinnen. Obwohl mit u.a. Egor Bogatchev, Max Auste und Niklas Trogisch noch sehr gute Führungsspieler auf dem Feld standen, wurden gute Spielaktionen selten. Ein deutlicher Konzentrationseinbruch war zu spüren. Ein Unterschätzen des Gegners sowie eine immer mutiger werdende USV-Mannschaft brachten das junge TSC-Team arg ins Wanken. Einmal in der „Fehlerfalle“ angekommen, kommt man eben kaum wieder heraus. Mit lockeren Angriffsschlägen und „Rüberpritschen“ hofften die Spieler auf Fehler des Gegners, welche aber „überraschenderweise“ ausblieben. So gab man das Heft unnötig aus der Hand und war mit diesen Mitteln nicht mehr in der Lage einen riesigen Rückstand im zweiten Satz aufzuholen. Mit diesem Satzverlust war dann aber spätestens jedem Spieler der Ernst der Lage bewusst. Der dritte Satz lief somit erwartungsgemäß und eine normale Leistung reichte aus, um die engagierten USVler recht souverän zu besiegen. Damit stand der TSC wieder einmal im Finale, was die „ehrliche“ Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft bedeutete. „Ehrlich“, weil man als diesjähriger Ausrichter der U16 DM ohnehin schon qualifiziert war. Das andere eher als spannend erwartete Halbfinale, wurde von KW gegen den SCC recht deutlich mit 2:0 gewonnen was das Saisonende für die zweite Berliner Mannschaft bedeutete.

Im Finale startete der TSC von Beginn an wieder mit einer nahezu fehlerlos spielenden Stammsechs, lautstark unterstützt von ihren Auswechselspielern. Obwohl die Brandenburger, welche das Spiel aufgrund einer für sie besseren Ausgangsposition bei den Deutschen, unbedingt gewinnen wollten, hatten sie trotz der drei sehr guten Spieler jetzt kaum eine Chance. Selbst ein Rückstand des TSCs im zweiten Satz wurde diesmal locker weggesteckt, was die Souveränität der Mannschaft unterstreicht. Die TSC-Annahme stand auch gegen die harten Aufschläge und dem enormen Aufschlag- und Angriffsdruck mussten sich die Netzhopper dann letztendlich ergeben. Mit einem 2:0 Sieg konnte sich der Berliner TSC am Ende nun also verdient Nordostdeutscher Meister nennen. Dass man stärker war als das Finale der Berliner Meisterschaft vermuten ließ, war der Mannschaft und ihrem Trainer klar, dass man aber den Titel  mit diesem jungen Team weitestgehend souverän gewinnt, war selbst für sie etwas überraschend.


Für den TSC spielten: Michael Schäfer, Egor Bogatchev, Max Auste, Niklas Trogisch, Erik Steinhagen, Kai Asche, Ole Schröter & Jakobi sowie Vincent Freytag.


 
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